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Clair Obscur: Expedition 33 im Test: Rundenkampf, der unter die Haut geht

Das Debüt von Sandfall Interactive verbindet klassische Rundenkämpfe mit Echtzeit-Paraden – und erzählt eine der eindringlichsten Geschichten der letzten Jahre.

Schwarzer Controller auf Holz in blauem und orangem Licht

Einmal im Jahr malt die Malerin eine Zahl auf einen Monolithen – und alle Menschen dieses Alters lösen sich auf. Expedition 33 bricht auf, um diesen Kreislauf zu beenden. Die Prämisse des französischen Studios Sandfall Interactive ist so ungewöhnlich wie das Spiel selbst.

Rundenkampf mit Reflexen

Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, verlangen aber in der Verteidigung Reaktionsvermögen: Wer im richtigen Moment ausweicht oder pariert, nimmt keinen Schaden und kontert. Das macht jede Begegnung spannend und belohnt Übung spürbar.

Figuren mit eigenen Mechaniken

Jede Figur spielt sich anders. Lune kombiniert elementare Effekte, Maelle wechselt zwischen Kampfhaltungen. Über Pictos und Luminas stellt ihr passive Fähigkeiten flexibel zusammen – das System bietet viel Raum zum Experimentieren.

Schwächen

Eine Karte gibt es nicht, was in verzweigten Gebieten zu Orientierungsproblemen führen kann. Auch einige Nebenwege fallen gegenüber den Hauptgebieten ab.

Fazit

Expedition 33 ist ein mutiges, eigenständiges Rollenspiel mit hervorragendem Kampfsystem, starker Musik und einer Geschichte, die lange nachwirkt. Wer Rundenkämpfe mag, sollte es unbedingt spielen.

Geschrieben von

Felix Brandt

Felix testet alles vom Indie-Geheimtipp bis zum Blockbuster. Er spielt jedes Spiel ausgiebig, bevor er eine Wertung vergibt – und begründet sie nachvollziehbar.

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