Release-Radar

The Witcher 4: Release 2028, Ciri als Heldin – alles, was bekannt ist

CD Projekt Red nennt 2028 als Zielfenster. Wir zeigen dir, was über Ciris Abenteuer, die Unreal-Engine-5-Technik und die neue Witcher-Trilogie offiziell bekannt ist.

Gaming-Arbeitsplatz mit Computer und Neonschildern in violettem Licht

The Witcher 4 hat jetzt ein Zielfenster: CD Projekt Red peilt offiziell das Jahr 2028 an. Damit ist klar, dass du Ciris erstes großes Solo-Abenteuer weder 2026 noch 2027 spielen wirst. Die Redaktion von Games Insider fasst für dich zusammen, was über Story, Technik, Plattformen und Entwicklung wirklich bekannt ist – und was bislang nur Spekulation bleibt.

Die gute Nachricht vorweg: The Witcher 4 befindet sich in voller Produktion, mehr als 500 Entwicklerinnen und Entwickler arbeiten daran. Die schlechte: Bis zum Release vergeht noch viel Zeit. Wir sortieren die Fakten, ordnen die offiziellen Aussagen ein und zeigen dir, worauf du dich realistisch freuen kannst.

The Witcher 4: Wann erscheint der nächste Teil?

The Witcher 4 hat noch keinen festen Release-Termin. CD Projekt Red nennt seit August 2026 offiziell 2028 als Zielfenster. Co-CEO Michał Nowakowski bestätigte das in einer Videobotschaft an die Community und bat um Geduld. Vor 2028 solltest du also nicht mit dem Rollenspiel rechnen, ein genaues Datum folgt später.

Schon vorher hatte Finanzchef Piotr Nielubowicz klargestellt, dass ein Release vor 2027 ausgeschlossen ist. Die aktuelle Ansage geht noch einen Schritt weiter. Nowakowski beschrieb das Spiel laut Video Games Chronicle als „unser größtes, mutigstes und ambitioniertestes Spiel bisher“ und warb sinngemäß dafür, das Team in Ruhe arbeiten zu lassen.

Für dich bedeutet das: Planst du deine Gaming-Zukunft, gehört The Witcher 4 in die Spalte „2028 oder später“. Studios verschieben große Open-World-Rollenspiele erfahrungsgemäß eher nach hinten als nach vorn. Ein Zielfenster ist kein Versprechen.

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick

Entwickler: CD Projekt Red (Warschau, Krakau und weitere Standorte)

Enthüllung: Cinematic-Trailer bei den The Game Awards im Dezember 2024

Hauptfigur: Ciri (Cirilla Fiona Elen Riannon)

Engine: Unreal Engine 5 statt der hauseigenen REDengine

Status: volle Produktion seit Ende 2024, mehr als 500 Entwickler im Team

Release-Ziel: 2028, noch ohne exaktes Datum

Besonderheit: Auftakt einer geplanten neuen Witcher-Trilogie

Ciri als Hexerin: Die Story von The Witcher 4

Die größte Überraschung lieferte der Enthüllungstrailer: Nicht Geralt von Riva, sondern Ciri steht im Mittelpunkt. Die Adoptivtochter des Weißen Wolfs ist inzwischen eine ausgebildete Hexerin und zieht selbst als Monsterjägerin durch die Welt. CD Projekt Red bezeichnete diese Wahl als organischen, logischen nächsten Schritt.

Der Trailer zeigt Ciri in einem abgelegenen Dorf, dessen Bewohner einem Monster junge Mädchen opfern. Die Szene setzt den Ton: düster, moralisch zweideutig und eng an der Tradition der Vorgänger. Genau diese Mischung aus Monsterjagd und schwierigen Entscheidungen machte The Witcher 3 zum Klassiker.

Zeitlich spielt The Witcher 4 nach den Ereignissen von The Witcher 3: Wild Hunt. Welches der möglichen Enden als Kanon gilt, hat das Studio nicht im Detail aufgelöst. Dass Ciri als Hexerin unterwegs ist, passt allerdings zu einem der bekanntesten Ausgänge des Vorgängers.

Kehrt Geralt zurück?

Ganz verschwinden wird der Weiße Wolf aus The Witcher 4 offenbar nicht. Geralts englischer Sprecher Doug Cockle hat öffentlich bestätigt, dass Geralt im Spiel vorkommt. Wie groß seine Rolle ausfällt, bleibt offen. Erwarte also eher einen Mentor oder Gastauftritt als einen zweiten spielbaren Hauptcharakter – sicher ist aber auch das nicht.

Für The Witcher 4 verspricht Game Director Sebastian Kalemba mehr Handlungsfreiheit. Das Team will die Konsequenzen deiner Entscheidungen ausbauen und Ciri ein eigenes Kampfgefühl geben. Ihre Herkunft als Trägerin des Älteren Blutes eröffnet dabei Möglichkeiten, die Geralt nie hatte.

The Witcher 4: Burg im Nebel als Sinnbild für die düstere Fantasy-Welt

Unreal Engine 5: Die Technik hinter The Witcher 4

Technisch markiert The Witcher 4 einen Einschnitt. CD Projekt Red verabschiedet sich von der eigenen REDengine, mit der The Witcher 3 und Cyberpunk 2077 entstanden, und setzt auf die Unreal Engine 5. Das Studio arbeitet dafür eng mit Epic Games zusammen und entwickelt eigene Werkzeuge direkt in die Engine hinein.

Wie das aussehen kann, zeigte im Juni 2025 eine Tech-Demo bei der Präsentation „State of Unreal“. Sie lief in Echtzeit auf einer Standard-PS5 und zeigte Ciri in der Region Kovir, einem Königreich im hohen Norden der Witcher-Welt. Zu sehen waren dichte Menschenmengen, detaillierte Vegetation und dynamische Beleuchtung.

Wichtig für deine Erwartungen: CD Projekt Red betonte ausdrücklich, dass es sich um eine Technik-Demo handelte und nicht um Gameplay aus dem fertigen Spiel. Das Ziel lautet laut Studio dennoch, auf Konsolen 60 Bilder pro Sekunde zu erreichen. Auf der schwächeren Xbox Series S nannte das Team dieses Ziel selbst eine große Herausforderung.

Was die Tech-Demo konkret zeigte

Nanite-Vegetation: Wälder und Wiesen mit extrem vielen geometrischen Details

Belebte Städte: Hunderte Figuren mit eigenem Verhalten, ohne sichtbare Einbrüche

Raytracing: Hardware-gestützte Beleuchtung für realistische Licht- und Schattenwürfe

Streaming: nahtlose Übergänge zwischen offener Welt und Siedlungen

Der Trailer von den The Game Awards entstand übrigens nicht in Echtzeit. CD Projekt Red renderte ihn vorab in der Unreal Engine 5 auf einer damals noch unangekündigten GeForce-RTX-Grafikkarte. Wenn du dich fragst, was Raytracing und Upscaling für deinen PC bedeuten, hilft dir unser Ratgeber zu den wichtigsten Grafik-Einstellungen weiter.

Auf welchen Plattformen erscheint The Witcher 4?

Eine endgültige, mit Termin verknüpfte Plattformliste hat CD Projekt Red noch nicht veröffentlicht. Alles deutet aber auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S hin. Die Tech-Demo lief auf der PS5, das Studio sprach über die Performance auf der Series S und verfolgt nach eigener Aussage einen konsolenorientierten Entwicklungsansatz.

Durch das Zielfenster 2028 entsteht allerdings eine neue Frage: Erscheint das Spiel zusätzlich für eine mögliche nächste Konsolengeneration? Offizielle Angaben dazu gibt es nicht. Solche Überlegungen sind reine Spekulation, und die Redaktion behandelt sie auch so.

Eine Switch-2-Version von The Witcher 4 ist ebenfalls nicht angekündigt. Immerhin zeigt CD Projekt Red mit Cyberpunk 2077 auf Nintendos Konsole, dass das Studio Portierungen auf schwächere Hardware nicht scheut. Ob das für ein Unreal-Engine-5-Projekt dieser Größenordnung gilt, bleibt abzuwarten.

Nebliger Waldweg als Stimmungsbild zu The Witcher 4

Eine neue Trilogie und das Tempo von CD Projekt Red

The Witcher 4 ist kein Einzelprojekt. Das Spiel eröffnet eine neue Witcher-Trilogie. CD Projekt Red hat sich vorgenommen, die drei Teile in deutlich kürzerem Abstand zu veröffentlichen als früher. Co-CEO Nowakowski deutete an, dass das Studio dafür voraussichtlich auf große Erweiterungen zu den neuen Teilen verzichtet.

Dieser Plan erklärt auch, warum The Witcher 4 den Wechsel zur Unreal Engine 5 vollzieht. Eine eigene Engine kostet viel Zeit, weil das Studio Technik und Spiel parallel entwickeln muss. Mit einer etablierten Grundlage kann sich das Team stärker auf Inhalte konzentrieren. Dass solche Projekte trotzdem enorme Budgets verschlingen, zeigt unser Hintergrund zu den Kosten eines AAA-Spiels.

Parallel arbeitet CD Projekt Red an weiteren Projekten, darunter der Nachfolger von Cyberpunk 2077 mit dem Codenamen „Orion“. Der Fokus der Kommunikation liegt aber klar auf Ciri. Das Team wächst seit dem Start der vollen Produktion stetig.

So lief die Entwicklung bisher

1. März 2022: CD Projekt Red kündigt eine neue Witcher-Saga auf Basis der Unreal Engine 5 an.

2. Oktober 2022: Das Projekt erhält den Codenamen „Polaris“.

3. November 2024: Das Spiel geht in die volle Produktion.

4. Dezember 2024: Enthüllung mit Cinematic-Trailer bei den The Game Awards, Ciri als Heldin.

5. Juni 2025: Echtzeit-Tech-Demo auf der PS5 bei „State of Unreal“.

6. August 2026: Offizielles Zielfenster 2028, mehr als 500 Entwickler, kein Auftritt auf der Gamescom.

Songs of the Past: Was du bis dahin spielen kannst

Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, kehrt Geralt vorher noch einmal zurück. CD Projekt Red und das polnische Studio Fool’s Theory entwickeln mit „Songs of the Past“ eine dritte Erweiterung für The Witcher 3: Wild Hunt. Sie erscheint laut Studio 2027 für PC, PS5, Xbox Series X|S und Switch 2.

Inhaltlich rückt der Barde Rittersporn in den Fokus. Geralt lernt in der neuen Region Letten im Norden Redaniens erstmals dessen Familie kennen. Einen ersten Blick zeigte CD Projekt Red bei der Gamescom Opening Night Live 2026. Details sammelt die englischsprachige Wikipedia-Seite zu Songs of the Past.

Für dich ist das eine gute Gelegenheit, The Witcher 3 erneut zu installieren. Wer den Vorgänger frisch im Kopf hat, versteht die Anspielungen in The Witcher 4 besser. Vor allem Ciris Entwicklung in Wild Hunt bildet das Fundament für den neuen Teil.

Verziertes Schwert mit Scheide – Symbolbild für die Hexer-Saga

The Witcher 4 im Kontext: Ein volles Release-Jahrzehnt

Mit dem Zielfenster 2028 reiht sich The Witcher 4 in eine Liste großer Rollenspiele ein, auf die du noch warten musst. Auch beim Skyrim-Nachfolger gibt es keinen Termin, wie unser Stand zu The Elder Scrolls 6 zeigt. Naughty Dog hält sich bei Intergalactic: The Heretic Prophet ebenfalls bedeckt.

Die langen Entwicklungszeiten haben einen klaren Grund. Moderne Open-World-Spiele verlangen riesige Teams, aufwendige Technik und jahrelanges Testen. Spätestens seit dem holprigen Start von Cyberpunk 2077 weiß CD Projekt Red, wie teuer ein überhasteter Release werden kann. Das Studio betont deshalb Qualität vor Tempo.

Aus Sicht der Redaktion ist diese Strategie richtig. Die Fangemeinde verzeiht eine längere Wartezeit eher als ein unfertiges Spiel. Mit The Witcher 3 und dem späteren Comeback von Cyberpunk 2077 hat das Studio gezeigt, was es leisten kann, wenn es genug Zeit bekommt.

Was über The Witcher 4 noch nicht bekannt ist

So viel CD Projekt Red auch über Technik und Heldin verraten hat: Zu vielen Kernfragen schweigt das Studio. Gerade deshalb kursieren im Netz zahlreiche Behauptungen, die sich nicht belegen lassen. Die folgende Liste zeigt dir, welche Punkte offiziell noch offen sind.

Genaues Release-Datum: Es gibt nur das Zielfenster 2028.

Kampfsystem: Wie sich Ciris Fähigkeiten wie Teleportation spielerisch auswirken, hat das Studio nicht gezeigt.

Größe der Spielwelt: Bekannt ist nur Kovir als eine der Regionen, weitere Gebiete sind unbestätigt.

Preis und Editionen: Dazu existieren keinerlei offizielle Angaben.

Multiplayer: Angekündigt ist ein Einzelspieler-Rollenspiel, Online-Komponenten sind kein Thema der offiziellen Kommunikation.

Beim Preis lohnt ein Blick auf die Branche. Viele große Produktionen kosten inzwischen bis zu 80 Euro, und bis 2028 kann sich das weiter verschieben. Warum das so ist, erklären wir in unserer Analyse zu den steigenden Spielepreisen.

Wie könnte sich Ciri spielen?

Aus den Büchern und aus The Witcher 3 kennst du Ciris besondere Gaben. Sie kann sich durch Raum und Zeit bewegen und kämpft schneller und wendiger als Geralt. In Wild Hunt durftest du sie in einigen Abschnitten bereits steuern, inklusive Blinzel-Angriffen über kurze Distanzen.

Ob The Witcher 4 diese Mechanik aufgreift, ist offiziell nicht bestätigt. Naheliegend ist aber, dass CD Projekt Red Ciris Herkunft spielerisch nutzt, statt sie zu einer Geralt-Kopie zu machen. Klar ist bisher nur: Sie ist als Hexerin unterwegs, nimmt Aufträge an und jagt Monster – das Grundgerüst der Serie bleibt also erhalten.

Unsere Einschätzung: Worauf du dich bei The Witcher 4 freuen kannst

Trotz der langen Wartezeit stimmen die Signale. The Witcher 4 kombiniert eine beliebte Heldin, eine ausgereifte Engine und ein Team, das mit Wild Hunt einen Genre-Meilenstein abgeliefert hat. Die Tech-Demo zeigte, dass CD Projekt Red die Unreal Engine 5 offenbar gut im Griff hat.

Offen bleiben die entscheidenden Fragen zum Gameplay. Wie spielt sich Ciri im Kampf? Wie groß ist die Welt? Und wie stark wirken sich deine Entscheidungen wirklich aus? Antworten darauf wird es frühestens geben, wenn das Studio echte Spielszenen zeigt – und laut Nowakowski steht das noch nicht unmittelbar bevor.

Unser Rat: Lass dich nicht von Gerüchten über angebliche Release-Daten verrückt machen. Verlass dich auf offizielle Kanäle wie die offizielle Witcher-Website und die Mitteilungen von CD Projekt Red. Die Redaktion von Games Insider aktualisiert diesen Artikel, sobald es neue gesicherte Informationen zu The Witcher 4 gibt.

Häufige Fragen zu The Witcher 4

Wann erscheint The Witcher 4?

CD Projekt Red nennt offiziell 2028 als Zielfenster. Ein genaues Datum gibt es noch nicht. Ein Release vor 2028 gilt nach den aktuellen Aussagen des Studios als ausgeschlossen.

Wer ist die Hauptfigur in The Witcher 4?

Du spielst Ciri, Geralts Adoptivtochter, die inzwischen als ausgebildete Hexerin unterwegs ist. Geralt soll laut seinem Sprecher Doug Cockle ebenfalls vorkommen, seine Rolle ist aber unbekannt.

Welche Engine nutzt The Witcher 4?

Das Spiel entsteht in der Unreal Engine 5. CD Projekt Red arbeitet dafür eng mit Epic Games zusammen und hat die eigene REDengine aufgegeben.

Auf welchen Plattformen erscheint The Witcher 4?

Erwartet werden PC, PS5 und Xbox Series X|S, eine finale Liste mit Termin fehlt aber noch. Ob zusätzlich eine kommende Konsolengeneration bedient wird, ist offiziell nicht bekannt.

Was kann ich bis zum Release spielen?

2027 erscheint mit „Songs of the Past“ eine neue Erweiterung für The Witcher 3. Sie rückt Rittersporn und seine Familie in den Fokus und eignet sich ideal, um wieder in die Welt einzutauchen.

Geschrieben von

Sophie Lindner

Sophie behält Termine, Ankündigungen und Verschiebungen im Blick. Ihre große Leidenschaft: Rollenspiele und alles, was noch nicht erschienen ist.

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